Stromfresser vermeiden
Wäschetrockner sind super praktisch, aber sie zählen zu den stromintensivsten Geräten im Haushalt und treiben die Energiekosten hoch. Im Winter greifen viele zu beheizten Trockenständern oder hängen die Wäsche direkt auf Heizkörper. Mark Walker warnt davor: Das sei nicht nur ein Brandrisiko, sondern fördert auch Kondensation und Schimmel. „Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht nur ein potenzielles Brandrisiko, sondern auch ein Nährboden für Kondensation und Schimmel“, so Walker.
Schimmelbildung und muffiger Geruch in der Kleidung sind typische Probleme bei der falschen Trocknung. Wenn Wäsche auf Heizkörpern hängt, gelangt zu viel Feuchtigkeit in die Raumluft und die Qualität von Luft und Kleidung leidet.
Luftentfeuchter – die praktische Alternative
Mark Walker setzt auf Luftentfeuchter (entziehen der Luft Feuchtigkeit und sammeln das Wasser im Tank), um die Trocknungszeit zu verkürzen und Schimmel vorzubeugen. Solche Geräte nehmen Feuchtigkeit direkt aus der Kleidung auf und verhindern so Schimmel und Mehltau. „Verbannen Sie Schimmel und Mehltau ein für alle Mal, indem Sie einen Luftentfeuchter in Ihre Winter-Trockenroutine einführen. Nicht nur entfernt er Feuchtigkeit aus Ihrer Kleidung schneller, er macht Ihr Zuhause auch zu einer gesünderen Umgebung“, erklärt Walker.
Ein weiterer Vorteil: Energie sparen. „Ein zusätzlicher Schleudergang verbraucht im Durchschnitt weniger Energie, um Wasser aus der Ladung herauszuschleudern, als es zu erhitzen und zu trocknen“, sagt Walker. Ein extra Schleudergang vor dem Trocknen kann also viel bewirken. Außerdem verhindern Luftentfeuchter durch ihre Feuchtigkeitsaufnahme, dass unangenehme Gerüche entstehen.
Tipps, damit die Wäsche schnell trocken wird
Für gute Ergebnisse empfiehlt Walker einige praktische Schritte. Vor dem Herausnehmen aus der Waschmaschine einen zusätzlichen Schleudergang machen, um überschüssiges Wasser loszuwerden. Wichtig ist außerdem, den Raum, in dem die Wäsche hängt, möglichst gut zu lüften – Walker rät, tagsüber die Fenster offen zu halten.
Beim Aufhängen darauf achten, dass die Teile genug Platz haben. „Geben Sie Ihrer Wäsche viel Platz, statt sie alle zusammenzuknautschen. Ihre Kleidungsstücke werden viel schneller trocknen, frischer riechen und weit weniger knittern“, sagt Walker. Den Luftentfeuchter möglichst nah an der aufgehängten Wäsche platzieren: so nimmt der Tank das kondensierte Wasser auf und die Raumluft bleibt sauber und trocken.
Statt Kleidung direkt auf Heizkörpern zu legen, empfiehlt Walker platzsparende Radiator-Wäscheständer (zum Aufhängen über dem Heizkörper): „Diese Geräte sind preiswert, unkompliziert und großartig, um Wäsche an einem kalten Tag schnell zu trocknen.“
Herbst- und Wintermonate müssen also nicht automatisch höhere Energiekosten bedeuten. Mit einem zusätzlichen Schleudergang, dem gezielten Einsatz von Luftentfeuchtern und kluger Platzierung der Wäsche lässt sich schneller, sicherer und umweltfreundlicher trocknen. Das schont die Gesundheit im eigenen Zuhause und sorgt für frische, weniger zerknitterte Wäsche. Die Tipps von Mark Walker bieten eine moderne und praktikable Lösung für alle Haushalte, die ihre Trocknungsmethoden optimieren möchten.