Ein Blick zurück: britische Thriller im Fokus
Britische Thriller haben das Kino lange geprägt, mit Klassikern wie “A Clockwork Orange”, “Layer Cake” und “Casino Royale”. In dieser festen Tradition setzt “28 Years Later” neue Maßstäbe. Es ist der dritte Film der „28“-Reihe und schließt an “28 Days Later” und “28 Weeks Later” an. Der Film lief Anfang des Jahres in den Kinos und ist jetzt auf Streaming‑Plattformen wie Apple TV und Amazon Prime verfügbar.
Die Handlung beginnt fast drei Jahrzehnte nach dem Ausbruch des sogenannten Wut‑Virus, das aus einem Labor für biologische Waffen entkam. Die Welt lebt weiterhin unter strenger Quarantäne, während Überlebende sich angepasst haben — etwa eine Gruppe auf einer kleinen Insel, die per stark verteidigtem Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Mischung aus Enklaven des Überlebens und der ständigen Bedrohung durch das Virus erzeugt einen spürbaren Spannungsbogen.
Wie der Film umgesetzt wurde
Die Zusammenarbeit von Boyle und Garland bringt ein Universum zum Leben, in dem aktuelle Ängste mit großer Dringlichkeit gezeigt werden. Laut einer Rezension auf Rotten Tomatoes liefert der Film „eine eindringliche und körperliche Nervenkitzelfahrt, die die Erwartungen unterläuft.“ Mit einer Wertung von 89 % zieht der Film sowohl Lob von Kritikern als auch begeisterte Zuschauermeinungen an.
In der Besetzung stehen unter anderem Jodie Comer, Ralph Fiennes, Aaron Taylor‑Johnson, Edvin Ryding und Erin Kellyman. Diese Schauspielerinnen und Schauspieler tragen viel zur dramatischen und emotionalen Tiefe der Geschichte bei. Jeder Charakter hat dabei eine Rolle in dem Geflecht aus Überleben, Entdeckung und Veränderung, das im Kern der Erzählung steht.
Das sagen Kritiker und Publikum
Die Kritiken fallen überwiegend positiv aus. Ein Beitrag in The Hollywood Reporter von David Rooney hebt hervor, dass der Film „die Erwartungen in vielerlei Hinsicht unterläuft“ und dass Boyle und Garland „immer noch viel frische Inspiration für nervenaufreibenden Terror“ haben. Mehrere anonyme Kritiker bezeichneten den Film als „den besten Film des Jahres“, während Fans ihn als „Meisterwerk“ feiern.
Das Publikum sieht “28 Years Later” als einen bahnbrechenden Beitrag, der dieses Jahr für Aufmerksamkeit sorgt. Diese Reaktionen zeigen die weltweite Resonanz und wie stark der Film bei Zuschauern ankommt.
Letztlich ist “28 Years Later” mehr als nur ein weiterer Teil einer bekannten Reihe. Er steht als Zeugnis britischer Filmschaffenskraft und als weiterer Erfolg für Danny Boyle und Alex Garland, die durch die Kombination von Spannung, Schrecken und emotionaler Tiefe ein visuelles und narratives Meisterwerk geschaffen haben. Der Film verdient es, im Trubel des modernen Kinos hervorgehoben zu werden und regt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit unserer eigenen Welt an.