7 Produkte, die du im Supermarkt lieber nicht kaufen solltest

Beim Einkauf im Supermarkt greifen wir oft zu praktischen Produkten, die Zeit sparen sollen. Nicht alle davon sind ihr Geld wert. Viele dieser vermeintlich hilfreichen Artikel landen schnell im Wagen – und zeigen später, dass sie teurer, weniger frisch oder schlecht für die Umwelt sind.
Beutel-Salat-Kits: besser selbst machen
Der Griff zu fertig abgepackten Salatmischungen ist verlockend, aber Beutel-Salat-Kits sind deutlich teurer als ein einfacher Kopfsalat. Außerdem halten sie kürzer, weil die Zutaten schon zerkleinert sind. Wer auf den Geldbeutel und die Frische achtet, sollte lieber selbst Hand anlegen und die Mischung selber zusammenstellen.
Außerdem sind selbstgemachte Salate meist länger haltbar und oft gesünder. Fertigverpackte Salate können Konservierungsstoffe enthalten, die zwar die Haltbarkeit verlängern sollen, aber nicht immer förderlich für die Gesundheit sind.
Flaschenwasser: meist nur teuer verpacktes Leitungswasser
Flaschenwasser ist bequem, sieht sauber aus – doch in vielen Fällen ist es schlichtweg umgefülltes Leitungswasser. Wenn Sie Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, ist der Kauf oft unnötig. Dazu kommen die Plastikflaschen: Sie können schädliche Stoffe abgeben (bei längerer Lagerung oder Hitze) und leisten einen großen Beitrag zum Plastikmüll.
In der Regel zahlt man vor allem für die Verpackung. Deshalb lohnt es sich, so oft wie möglich Leitungswasser zu nutzen und nur im Notfall zur Plastikflasche zu greifen.
Vorgeschnittenes Obst: teurer und anfälliger für Verderb
Vorgeschnittenes Obst spart Zeit, aber wirtschaftlich und geschmacklich ist es meist besser, ganze Früchte zu kaufen und selbst zu schneiden. Eine reife Cantaloupe-Melone zum Beispiel ist aromatischer, wenn man selbst die richtige auswählt. Vorgeschnittenes Obst schimmelt schneller und nimmt durch die Schnittflächen leichter Keime auf.
Wer sein Obst selbst schneidet, reduziert die Gefahr von Bakterien und Viren und genießt den besseren Geschmack – besonders wenn man die Reife der Früchte selbst bestimmen kann.
Gefrorenes: nicht alles friert gleich gut ein
Tiefgekühlte Produkte sind praktisch, aber nicht alles verträgt das Einfrieren gleich gut. Gefrorenes Fleisch wie Hähnchenbrust, Hamburger-Patties und frische Steaks leidet mit der Zeit an Qualität. Wenn Sie das Fleisch in den nächsten Tagen zubereiten wollen, sind frische Steaks oft geschmacklich und von der Textur her überlegen.
Bei manchen Lebensmitteln funktioniert das Einfrieren hingegen sehr gut: Erbsen, Mais und Edamame halten ihre Qualität. Produkte wie Brokkoli werden dagegen manchmal gummiartig, und Paprika verliert an Knackigkeit.
Fertige Pfannkuchenmischungen bringen kaum Erleichterung
Pfannkuchenmischungen wie Bisquick versprechen schnellen Genuss, sparen aber meist kaum Arbeit, da man trotzdem Eier, Milch und Öl hinzufügen muss. Eine Tüte Mehl, ergänzt um Natron und Salz, ist günstiger, vielseitiger und enthält oft weniger Zusatzstoffe. Mit den Grundzutaten lassen sich schnell frische Pancakes zubereiten – und man hat die Kontrolle über die Inhaltsstoffe.
Vinaigrette: selbst gerührt ist besser
Vinaigrette-Dressings aus dem Regal sind häufig überteuert. Eine einfache Mischung aus zwei Teilen Öl zu einem Teil Essig, gewürzt mit einer Prise Salz, etwas Senf, Honig und getrockneten Kräutern lässt sich problemlos zu Hause herstellen. Gekaufte Dressings wie Newman’s Own können lange in der Küche stehen und dann doch im Müll landen.
Selbstgemachte Vinaigrette erlaubt es, die Menge exakt zu dosieren (so dass nichts weggeworfen werden muss) und den Geschmack individuell anzupassen.
So treffen Sie die richtige Wahl
Bewusst zu entscheiden und nicht automatisch zum schnellsten, scheinbar einfachsten Produkt zu greifen, spart oft Geld, schont die Umwelt und ist häufig gesünder. Diese sieben vermeidbaren Produkte im Supermarkt zeigen, dass es sich lohnt, manchmal auf Hausgemachtes zu setzen.